tom Turtschi - Shortstory 2026

Tom Turtschi, geboren 1964, Schule für Gestaltung Biel und Luzern.

Ich führte gemeinsam mit Partnerin Regula das Kurs- und Kulturzentrum hof3, ein Open-Air-Kino und von 1997 bis 2024 die Agentur hof3: ein Atelier für Szenografie und Ausstellungsgestaltung. Wir durften u.a. diverse Projekte für die Pro Natura realisieren, das Paul Scherer Institut oder das Deutsche Museum (Zukunftsmuseum Nürnberg). Masterpice waren etwa das Museum in Valendas, "Post ab!" im Weisstannental oder das Schweizerische Agragmuseum im Burgrain.

2025 Neuorientierung, ich verfolge seither eigene Projekte, schreibe Texte und erfinde Bilder.

Zudem nehme ich ein Mandat als Vizepräsident war, in einem Hofstaat von einem Dutzend Skuddenschafen, 60 Hühnern, 6 Enten, 3 Ziegen, 8 Bienenvölkernds, 4 Katzen und 100 alten Apfelbäumen. Ich helfe meiner Frau Regula beim Permakulturprojekt hof3, das mit Kreislaufwirtschaft experimentiert und sich um den Erhalt bedrohter Tierarten und Pflanzen kümmert. 

Wir leben im Emmental am Dorfrand von Trubschachen in einem 300-jährigen Bauernhaus, in einer Hausgemeinschaft mit fünf Mitbewohnerinnen zwischen zwei und siebzig Jahren.

tom Turtschi - Shortstory 2014

Tom Turtschi, 1964, Egoforscher/Selbsterfinder. Ich nähere mich in Skizzen und Notizen dem Bewusstseinsknoten, der sich seit einem halben Jahrhundert durch die Raum-Zeit-Koordinaten schiebt. Mein Leben ist privilegiert durch Ort und Epoche, von grossen Bewegungen verschont. Keine Heldengeschichte, faktisch langweilig. Eine Abfolge von Anmassungen und Abstürzen, von Träumen und Scheitern. Ein nervöses Streunen des Geistes. Ich versuche mich permanent zu provozieren, um der Selbstgenügsamkeit und den Gemeinplätzen zu entgehen. Mehr Geste als Gewissheit. Zettel und Zweifel: wenig Werk, wenig Antwort.